Die Bedeutung eines Wortes zeigt sich in seinem Gebrauch in der Sprache.

Ludwig Wittgenstein

Wissenschaft

Wie entstehen nachhaltige DeepFinding Erkenntnisse für den Wirtschaftsalltag?

DeepFinding ist in der Lage, implizites Wissen ins Bewusstsein zu holen. Dieses Wissen ist  unbewusst, daher nicht einfach aussprechbar, aber stark handlungsleitend. Es entsteht durch Erfahrung und ist die Grundlage für jede Entscheidung. Die Abbildung des kollektiven Wissens oder der Schwarmintelligenz von Gruppen stellt einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit dar.

DeepFinding baut auf verschiedenen wissenschaftlichen Ansätzen auf. Hochrangige Wissenschaftler ganz unterschiedlicher Disziplinen haben in den letzten Jahrzehnten Bahnbrechendes zum Thema Wissensgenerierung durch Unterscheidung geleistet. Besonders George Spencer-Brown, Gregory Bateson, Matthias Varga von Kibéd, Christian Stary, Otto Walter, Peter Kruse, George Kelly, Niklas Luhmann hatten Einfluss auf die Entwicklung des Erkenntnisprozesses von DeepFinding.

Das Treffen einer Unterscheidung kann nie bewusst, also gedanklich miterlebt werden. Es geschieht jetzt.

- George Spencer Brown

DeepFinding hat die Informationsgewinnung revolutioniert, denn Fragen schränken die Antwortmöglichkeiten von vornhinein ein. DeepFinding stellt keine Fragen, sondern arbeitet mit Unterscheiden statt Fragen. Wiederholte Perspektivenwechsel während der Erhebung ermöglichen intensive Reflexion, durch die unbewusste und handlungsleitende Wahrnehmungen und Erwartungen bewusst und aussprechbar werden.

Wie werden DeepFinding-Erkenntnisse weiterverarbeitet?

DeepFinding hat sich auch die Expertise erworben, die gewonnenen Erkenntnisse in der Organisation zu verbreiten und nachhaltig zu etablieren. Dazu wurden von uns moderne Methoden und Formate wie Dialogformen, Workshops und Großgruppen entwickelt. Zu nennen sind hier: Das DeepFinding-Knowledge-Café, der Spiraldialog, die Veränderungsmessung als Navigationsinstrument.